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Vom grünen Paradies zur Wüste!
Wie wird aus einem Urwald oder grünem Land unfruchtbare
Wüste? Der Mensch zerstört die Natur, auch wenn er nur Landwirtschaft
betreibt.
Als Moses das jüdische Volk aus Ägypten führte, um ihm
das Land Kanaan zu zeigen, kamen sie nach 40 Jahren Wanderung durch die Wüste
nach Palästina. Wir wissen heute durch wissenschaftliche Untersuchungen, dass
dort wahrscheinlich nicht gerade Milch und Honig flossen, wie es in der Bibel
beschrieben wird, aber die Niederschlagsmengen wesentlich höher als heute
waren.
Die Orangen, die heute aus diesem Gebiet in die ganze
Welt exportiert werden, können nur noch wachsen, weil sie bewässert werden.
Die alten griechischen Sagen sprechen darüber, das Apollo
den Drachen bei Delphi in einem Wald getötet hatte und dann später dort den
Tempel für das Orakel baute.
Acteon, der gerade mit seinen Hunden einem Hirsch durch
den Wald nachjagte, als er Diana nackt in einem kleinen See badend erblickte.
Titus Livius informiert uns darüber, dass die Römer, als
sie eben Krieg gegen einen ihrer Nachbarn führten, durch einen großen Wald
marschieren mussten, in dem diese Nachbarn vorher alle Bäume angesägt hatten,
um diese zusammen zum Fall zu bringen und die Römer darunter zu begraben, was
dann auch funktionierte und so eine ganze Legion quasi ohne Gefecht
vernichtet wurde.
Ein anderer römischer Schriftsteller schrieb, dass ein
Affe, der in Gibraltar auf einen Baum kletterte, sich von einem Ast zum
anderen schwingend bis zu den Pyrenäen kommen konnte, ohne auch nur einmal
den Boden berühren zu müssen.
Dieser Holzreichtum wurde später für den Schiffbau
benötigt.
Die Römer hatten zur Zeit der größten Ausbreitung ihres
Reiches gerade die kleine Tiefebene zwischen Donau und Theiß ausgelassen,
weil es aus Sumpf und Wald bestand und sie darin ihre ausgezeichnete
Schildkröten-Kampfformation nicht einsetzen konnten.
Die Ungaren mit ihren kleinen Ponys versteckten sich
später in diesen Sümpfen vor den deutschen Rittern, die mit ihren großen
Pferden und schweren Rüstungen sofort im Sumpf versunken wären.
Das änderte sich erst zur Zeit von Bela, der nach dem
Tartaren-Einfall dort Gräben anlegen ließ, damit das Wasser abfließt, um den
Boden landwirtschaftlich nutzbar zu machen.
In Wales hielt sich der Katholizismus sehr lange, weil
sich die barbarischen Angeln, Sachsen und später Normannen nicht in das
sumpfige Gebiet trauten, und der englische König konnte dieses Gebiet erst
dann sein eigen nennen, nachdem es gelang, es trocken zu legen und
abzuholzen.
Nord- und Westeuropa blieben von der landwirtschaftlichen
Verwüstung verschont, weil die Überbevölkerung nach Amerika ein Ventil fand
und viele auswanderten.
Wir sehen also anhand dieses kleinen geschichtlichen
Überblicks, dass auch vorsichtige oder Bio-Landwirtschaft zur Zerstörung des
Bodens und der Natur führt.
Die Lösung für dieses Problem wäre eine Reduzierung der
Weltbevölkerung auf ungefähr 10 Millionen Einwohner, was der Natur die
Möglichkeit zur entsprechenden Regeneration bieten würde.
Es ist sehr witzig, einige Politiker zu hören, die
unverantwortlicher Weise über ein nötiges Bevölkerungswachstum sprechen, vor
allem, wenn man daran denkt, dass Europa (das Gebiet der Europäischen Union)
nach Indien, China, Indonesien und Malaysia zu den am dichtesten bevölkerten
Gebieten der Erde gehört.
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Sonntag, 20. Juli 2014
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